Aktuelles Organisationskonzept: Genossenschaft

Inzwischen besteht die Idee eine Genossenschaft zur Vewertung von Kaffeesatz  zu gründen.  Mit Organisationen als Mitglieder, also Cafés, Bäckereien, Messen, über Büros und Firmen und Hochschulen bis zu  Kommunen, Entsorgern lassen sich Eigenleistungen aktivieren.
So können ortsspezifische Verwertungslösungen entstehen.
Über zentrale Funktionen werden Produkte entwickelt und Vermarktungsszenarien eröffnet bzw. multipliziert.

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Wertschöpfung mit Kaffeesatz fördert lokales Gewerbe – Großprojekt in Turin

Ein wissenschaftlich begleitetes Projekt in Turin konkretisiert nicht nur diverse gewerbliche Verwendungsmöglichkeiten von Kaffeesatz, es kommt auch zu dem Fazit, dass die neuen Wertschöpfungskaskaden lokales Gewerbe fördern können.

Daneben bescheinigen die beteiligten System Designer der Politecnico di Torino solchen Aktivitäten auch einen hohen Bildungsaspekt, da diese nicht nur bestehende Umweltprobleme vor Augen führen, sondern es gleichzeitig erlauben Teil der Lösung zu sein.

Systemisches Design – Projektarbeit Kaffeesatz in Turin

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London macht es vor: In 2016 sollen 50.000 Tonnen gesammelt werden

In London wird es vorgelebt:

Übersetzter Auszug aus einem Presseartikel:

Bio-bean sammelt Kaffeesatz von Kaffee FAbriken, Coffee Shops, Büros und Verkehrsknoten, einschließlich Londons sieben größten Bahnhöfen. In 2015 kamen noch ein paar hundert Tonnen pro Woche zusammen. Für 2016 ist der Plan die gesammelte Menge auf etwa 50.000 Tonnen zu erhöhen, was etwa ein Viertel des jährlichen Londoner Kaffeesatzes wäre. Coffee Shops und andere Anfallstellen stellen den Kaffeesatz umsonst zur Verfügung, das spart den Gewerbetreibenden einiges an Entsorgungskosten.

Der Kqffeesatz wird auf Bio-bean’s knap 2000 Quadratmeter großem Gelände getrocknet, dann wird das Öl durch den biochemischen Prozess der Hexan Extraktion getrennt. Die verbleibenden Fasern, etwa 80%, wird in Pellets gepresst und kann in Heizkesseln verbrannt werden, mit geschätzten 150% höherer Energiedichte als Holzpellets….

Der Artikel auf Englisch:
http://newatlas.com/used-coffee-grounds-biofuels/39731/

 

“….The company collects coffee waste from industrial coffee factories, coffee shops, offices and transport hubs, including London’s seven largest rail stations. And while their current take amounts to just several hundred tons each week, they plan to scale up to 50,000 tons in 2016, about a quarter of London’s annual coffee waste. Coffee shops and other producers give their grounds to Bio-bean for free, which saves them from otherwise hefty landfill fees.

The coffee remains are dried at Bio-bean’s 20,000 square foot (1,860 sq m) facility, then the oil is separated through the biochemical process of hexane extraction. The remaining fiber, some 80 percent, is pressed into pellets which can be burned in boilers for heat, which are said to produce 150 percent more energy than wood pellets, due to a higher calorie content. The solvent used in the extraction process is 99.9 percent recyclable….”

Und die Webseite selbst.

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Systemisches Design – Projektarbeit Kaffeesatz in Turin

The Flavours of Coffee Grounds: the coffee waste as accelerator of new local businesses
Authors: Silvia Barbero; Eleonora Fiore

Die ausführliche Studien Dokumentation:  http://porto.polito.it/2588785/

Ein wissenschaftlich begleitetes Projekt in Turin konkretisiert nicht nur diverse gewerbliche Verwendungsmöglichkeiten von Kaffeesatz, es kommt auch zu dem Fazit, dass die neuen Wertschöpfungskaskaden lokales Gewerbe fördern können.

Daneben bescheinigen die beteiligten System Designer der Politecnico di Torino solchen Aktivitäten auch einen hohen Bildungsaspekt, da diese nicht nur bestehende Umweltprobleme vor Augen führen, sondern es gleichzeitig erlauben Teil der Lösung zu sein.

Im folgenden lediglich sehr ansehnliche Grafiken zu den Verwertungsmöglichkeiten.

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